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  • Quartierslösung „Wärmeversorgung“ in Laubach

    Quartierslösung „Wärmeversorgung“ in Laubach

    Laubach, 21.03.2024 – In einem beispielhaften Vorhaben zur Modernisierung ihrer Heizsysteme hat die Bau- und Siedlungsgenossenschaft Grünberg, Laubach eG in den Wohngebieten an der Schillerstraße 2 + 4 und Goethestraße 2 in Laubach eine wesentliche Verbesserung ihrer Wärmeversorgung erreicht. Für die Planung und bauliche Umsetzung dieses zukunftsorientierten Projekts zeichnete sich nicht nur die Firma Rechtenbach-Buttron aus Hungen verantwortlich, sondern auch das Architekturbüro Orth, Lollar, spielte eine entscheidende Rolle in der Bauleitung und Überwachung der Arbeiten.

    Durch die enge Zusammenarbeit dieser beiden lokalen Unternehmen konnte in drei Mehrfamilienhäusern der Übergang von individuellen Etagenheizungen zu einer zentralen Heizungsanlage erfolgreich vollzogen werden. Diese Anlage, platziert in einer speziell dafür errichteten Fertiggarage, basiert auf drei hochmodernen Wärmepumpen des Typs WPL 25a von STIEBEL ELTRON, ergänzt durch einen Spitzenlastkessel von Viessmann, um eine kontinuierliche Wärmeversorgung auch während der kältesten Tage zu garantieren.

    Die Expertise und das Engagement von Rechtenbach-Buttron und dem Architekturbüro Orth waren ausschlaggebend für den Erfolg dieses ambitiösen Projekts„, betont Christina Bausch, Vorstand bei der Baugenossenschaft Laubach. „Ihre Fähigkeit, komplexe technische Lösungen zu implementieren und dabei höchste Standards in Nachhaltigkeit und Effizienz zu erfüllen, hat uns erlaubt, ein beispielhaftes Heizsystem zu etablieren, das sowohl umweltfreundlich als auch wirtschaftlich ist.

    Dieses Projekt ist ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Wärmekonzepts der Stadt Laubach und markiert einen signifikanten Fortschritt in der Reduktion fossiler Brennstoffe sowie der CO2-Emissionen. Die Modernisierung trägt nicht nur zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei, sondern bietet den Mietern auch erhebliche Vorteile durch reduzierte Energiekosten und eine gesteigerte Wohnqualität.

    Die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts unterstreicht das Potential der Zusammenarbeit zwischen Wohnungsbaugenossenschaften und lokalen Unternehmen wie Rechtenbach-Buttron und dem Architekturbüro Orth, um innovative und nachhaltige Lösungen im Bereich der Energieversorgung zu realisieren. An der Umsetzung der Baumaßnahme waren das Bauunternehmen Marcus Protz, Laubach, Elektroinstallationen Ralf Görnert, Grünberg, die Firma Ali Baudekorationen, Lollar, und die Bauschlosserei Thimo Sann, Grünberg, ebenfalls beteiligt.

    Die Baugenossenschaft Laubach, zusammen mit ihren Partnern Rechtenbach-Buttron und dem Architekturbüro Orth, bekräftigt ihr Engagement für den Klimaschutz und die Förderung erneuerbarer Energien. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung nachhaltiger Entwicklungsstrategien in der Wohnungs- und Stadtentwicklung.

    Die Gemeinschaft der Bewohner sowie die Stadt Laubach profitieren von diesem fortschrittlichen Ansatz, der nicht nur die Umwelt schont, sondern auch langfristig zur Lebensqualität und zur ökonomischen Effizienz beiträgt.

  • Tipps zum Energiesparen

    Tipps zum Energiesparen

    Angst vor der Erhöhung von Verbrauchskosten ? Verständlich bei den explodierenden Energiepreisen. Aber wir alle können etwas tun, um die eigene Brieftasche zu entlasten! Kennen Sie alles? – Gut, dann brauchen Sie nicht weiter zu lesen!

    Aber vielleicht wollen Sie doch Ihren Geldbeutel entlasten. Wir tun alle gut daran, überall, wo es möglich ist, schon jetzt Energie einzusparen und den Stromverbrauch und CO2-Ausstoß im Gebäude zu senken.

    Wohnungsunternehmen sind dazu aufgerufen, ihre Heizungsanlagen richtig einzustellen, um so den Energieverbrauch zu reduzieren. Und wir als Verbraucher können ebenfalls einen großen Beitrag leisten, indem wir zuhause mit einfachen Tipps Energie einsparen. Angesichts der immer weiter steigenden Energiekosten ist dies auch im persönlichen Interesse von jedem von uns.

    Unsere Empfehlungen für Sie…

    20 bis maximal 22 Grad reichen in der Regel aus!

    20 – 22°C Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend. Um die Umwelt und den eigenen Gelbeutel zu schonen, sollte man die Wohnung auf keinen Fall so stark heizen, dass man darin im T-Shirt sitzen kann.

    Heizung vor dem Lüften abdrehen

    Drehen Sie Ihre Thermostatventile zu, wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen. Ansonsten „denkt“ Ihre Heizung, dass der Raum kalt ist und stärker beheizt werden muss. Die Heizung wird dann bei offenem Fenster heißer und heizt zum Fenster hinaus. Die Energiekosten werden so unnötig hoch.

    Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen

    Gekippte Fenster verschwenden Energie, wenn sie lange Zeit gekippt bleiben. Effizienter ist es, die Fenster mehrmals am Tag für einige Minuten zum Stoßlüften ganz zu öffnen, am besten mehrere gleichzeitig. Das sorgt für einen schnellen Luftaustausch. Bei Frost reichen maximal 5 Minuten, in der Übergangszeit 10 bis 15 Minuten.

    Im Schlafzimmer vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen lüften

    So wird verhindert, dass sich die beim Schlafen freigewordene Feuchte dauerhaft in die Wände und Möbel einspeichert. In Küche und Badgrößere Mengen an Wasserdampf durch Kochen und Duschen sofort durch Fensteröffnung ins Freie lüften.

    Heizung nachts und bei Abwesenheit gezielt herunterdrehen

    Sie sparen Energie, wenn Sie die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit verringern. Es sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16 – 17 °C beibehalten werden, da es sonst leichter zu Feuchteschäden und zu Schimmelbildung kommen kann.

    Heizkörper nicht dauerhaft auf null stellen

    Drehen Sie die Heizkörper in regelmäßig benutzten Räumen während der Heizperiode nie ganz ab. Wenn Räume auskühlen, sinken die Wandtemperaturen. Der Raum bleibt dann auch bei kurzzeitigem Erwärmen unbehaglich.

    Wärmeabgabe des Heizkörpers nicht behindern

    Heizkörper sollten frei gehalten werden, so dass sich die Wärme rasch im Raum verteilen kann. Verkleidungen, davorstehende Möbel oder lange Vorhänge sind ungünstig, da diese Wärme schlucken und nicht in den Raum lassen.

    Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten

    Kühle Räume sollten nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen.

    Licht und Elektrogeräte beim Verlassen des Raums ausschalten

    Überlegen Sie immer genau, ob das Licht gerade wirklich überall brennen muss und Sie das laufende Elektrogerät aktuell benötigen. Bei längerem Verlassen des Raumes immer daran denken, das Licht auszuschalten.

    Elektrogeräte nicht im Standby-Modus lassen

    Lassen Sie Fernseher und andere Elektrogeräte nach der Nutzung nicht im Standby-Modus, sondern schalten Sie sie ganz aus. Ladegeräte können übrigens auch dann Strom verbrauchen, wenn sie nur in der Steckdose stecken, aber kein Gerät angeschlossen ist. Am einfachsten sind Steckerleisten, die über einen Ausschalter verfügen.

    Kühlschränke können Stromfresser sein

    Ein energieeffizienter neuer Kühlschrank kann gegenüber einem Altgerät 150 kWh und mehr an Strom im Jahr einsparen. In einem Jahr können Sie so mehr als 50 Euro sparen. Achten Sie deshalb bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienz-Kennzeichnung.

    Warmwasser immer notwendig ?

    Warmwasser macht laut Verbraucherzentrale NRW rund 13 Prozent der Energiekosten pro Haushalt aus. Das größte Einsparpotential liegt beim Duschen. Das beginnt bereits beim Duschkopf: Ein wassersparendes Modell (ab ca. 20 Euro) verbraucht 6 bis 8 Liter pro Minute, übliche Duschköpfe etwa 12 bis 14 Liter – entsprechend muss mehr Wasser erhitzt werden. Kürzer duschen oder das Wasser beim Einseifen abstellen spart weitere Liter, etwas kälter duschen spart Energie.Wer sich mit kaltem Wasser die Hände wäscht oder das Wasser während des Zähneputzens nicht weiterlaufen lässt, kann hier weiter Energie und Geld sparen.

    Wassersparen in der Küche

    Auch in der Küche kann beim Warmwasser gespart werden. Mit dem Wasserkocher lässt sich Wasser günstiger erhitzen, als auf dem Herd. Allerdings gilt das nur für kleinere Mengen Wasser. Ab etwa 1,5 bis 1,7 Litern sollte man das Wasser lieber direkt im Topf erhitzen, weil es sonst Wärmeverluste gibt, wenn nach dem Wasserkocher auch der große Topf erwärmt werden muss.

    Dichtungen am Kühlschrank prüfen

    Die Dichtungen des Kühlschranks sauber halten, damit er keine kühle Luft verliert, kann weiter Energie sparen, rät die Verbraucherzentrale. Außerdem solle man die Spülmaschine generell im Energiesparprogramm laufen lassen. Auch damit werde das Geschirr sauber.

    Kochen mit Deckel

    Wer mit Deckel kocht, reduziert den Stromverbrauch um circa zwei Drittel. Bei Elektroherden kann der Herd früher ausgeschaltet und die Restwärme genutzt werden. Mit der Umluftfunktion im Backofen spart man 15 Prozent Energie. Ist es möglich, auf das Vorheizen zu verzichten, spart das circa acht Prozent Strom.

    Ökoprogramme bei Waschmaschine nutzen

    Ökoprogramme bei Geschirrspülern und Waschmaschinen verbrauchen deutlich weniger Strom. Durch die längere Laufzeit muss das Wasser – bei gleicher Reinigungswirkung – weniger erhitzt werden. Wird leicht verschmutze Wäsche statt mit 60 Grad mit 30 Grad im Ökoprogramm gewaschen, spart das circa 70 Prozent Stromkosten.

    Für weitere Informationen:

    https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/hessen-spart-energie/